Verein Kohlenbahnen e.V.
Sitz Meuselwitz


Traditionsbahn • Technisches Museum • Modellbahn • Kulturbahnhof


Neuigkeiten

Allgemeine Information für Fahrgäste und Besucher


Datum: 07.07.2020




Information zum Fahrtag am 12.07.2020


Datum: 07.07.2020



Impressionen vom Fahrtag am 05.07.2020

Schon vor der eigentlichen Sonntagsfahrt konnten unsere Fahrgäste heute historische Fahrzeugtechnik bestaunen.
Zu Gast 🚑 Barkas SMH2 🚑 der Schnellen Medizinischen Hilfe beim Einsatz im Lokschuppen Meuselwitz 😉.
Außerdem wurde zum
„𝐓𝐚𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐁𝐞𝐫𝐠𝐦𝐚𝐧𝐧𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐬 𝐄𝐧𝐞𝐫𝐠𝐢𝐞𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐬“
eine Abordnung der
𝐁𝐞𝐫𝐠𝐛𝐫ü𝐝𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐌𝐞𝐮𝐬𝐞𝐥𝐰𝐢𝐭𝐳-𝐑𝐨𝐬𝐢𝐭𝐳𝐞𝐫 𝐁𝐫𝐚𝐮𝐧𝐤𝐨𝐡𝐥𝐞𝐫𝐞𝐯𝐢𝐞𝐫 𝐞.𝐕.
⚒👇⚒👇⚒👇⚒👇⚒👇
http://xn--bergbrder-rositz-ozb.de/WebsiteA/Willkommen.html
⚒👆⚒👆⚒👆⚒👆⚒👆

begrüßt, welche zukünftig mit einer eigenen Ausstellung auf dem Kohlebahn Gelände in Meuselwitz Präsenz zeigen werden.
Ein herzliches ⚒Glück Auf ⚒
Datum: 06.07.2020








Presseartikel OVZ vom 20.06.2020

😀 🚂🚋🚋🚋🚋

𝐷𝐼𝐸 𝐾𝑂𝐻𝐿𝐸𝐵𝐴𝐻𝑁 𝐻𝐴𝑇 𝐺𝐸𝑆𝑇𝐸𝑅𝑁 𝐷𝐼𝐸 𝐸𝑅𝑆𝑇𝐸 𝑆𝑂𝑁𝑁𝑇𝐴𝐺𝑆𝐹𝐴𝐻𝑅𝑇 𝐼𝑁 𝐷𝐼𝐸𝑆𝐸𝑀 𝐽𝐴𝐻𝑅 𝐴𝐵𝑆𝑂𝐿𝑉𝐼𝐸𝑅𝑇. 𝑊𝐸𝐼𝑇𝐸𝑅𝐸 𝑆𝑂𝐿𝐿𝐸𝑁 𝐹𝑂𝐿𝐺𝐸𝑁.

VON CHRISTIANE LEISSNER

𝐌𝐞𝐮𝐬𝐞𝐥𝐰𝐢𝐭𝐳. Endlich rollt sie wieder, die Kohlebahn zwischen Meuselwitz und Regis. Und etliche sind am Sonntag auf den Beinen, um das zu erleben. Nicht nur die rund 50 Fahrgäste, sondern auch die Zuschauer am Streckenrand, die eifrig winken und fotografieren.

Bei schönstem Sonnenschein geht es wieder los – ein coronabedingt verspäteter Saisonstart. Die Fahrgäste haben sich übers Internet angemeldet. „Spontane Laufkundschaft ist eher kontraproduktiv. Durch die Online-Anmeldung können wir besser planen und können, wenn nötig, noch einen weiteren Waggon anhängen“, erklärt Vereinschef Karsten Waldenburger. Die Gäste erhalten vorab Platznummern, Familien können selbstverständlich zusammensitzen. In den geschlossenen Wagen besteht Mundschutzpflicht. Allerdings: „Wir wollen Spaß verkaufen, da ist Mundschutz eher nicht so gefragt. Deshalb haben wir heute neben den zwei geschlossenen auch zwei offene Wagen dabei“, ergänzt Waldenburger.

Die größte Gruppe unter den Freizeitreisenden: eine komplette Geburtstagsrunde. Erika Vetterlein und ihre Geburtstagsgäste haben als geschlossene Gesellschaft den Salonwagen gemietet Es ist der 70. Geburtstag der Jubilarin und ihre Gäste sind begeistert: „Ganz toll diese Fahrt auf der Kohlebahn, mal was anderes, als in der Gaststätte sitzen“, ruft einer. 20 Erwachsene und 2 Kinder lassen es sich gut gehen.

Auch Frank und Katrin Breest aus Borna haben sich Tickets gesichert, sind seit Jahren Fans der Kohlebahn. „Wir haben hier schon Westerntags- oder auch Muttertagsfahrten mitgemacht“, erzählt Frank Breest. Ein besonderes Highlight sind die alten Fahrkarten aus Karton, die die Reisenden bekommen. Gerade Ältere fühlen sich damit in ihre Kindheit zurückversetzt.

𝐏𝐥ö𝐭𝐳𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐭𝐫𝐞𝐢𝐤𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐑ü𝐜𝐤𝐰ä𝐫𝐭𝐬𝐠𝐚𝐧𝐠

Was zunächst keiner ahnt: Der Höhepunkt des Kohlebahn-Abenteuers steigt an diesem Sonntag in Regis. Unfreiwillig. Als der Rückweg angetreten werden soll, streikt plötzlich der automatische Rückwärtsgang der Lok. Der aber wird gebraucht, um auf der eingleisigen Strecke zurück bis nach Haselbach fahren zu können. Denn nur dort gibt es zwei Gleise, wo rangiert und die Lok wieder vor den Zug gespannt werden kann.

Karin Günther, eine der Aktiven im Verein Kohlebahnen, ergreift die Initiative, nimmt die acht Kinder und erkundet mit ihnen und den begleitenden Eltern oder Großeltern das Gelände. Die Vereinsleute fordern unterdessen eine Ersatz-Lok aus Meuselwitz an – dann gelingt es doch noch, den Rückwärtsgang per Hand einzulegen. Rückfahrt nach Haselbach.

In der Westernstadt muss niemand darben, ist schon angerichtet. Da auf der Kohlebahn nur eine kleine Küche vorhanden und die jetzt geforderte Desinfektion viel zu aufwändig ist, wurde am Haltepunkt Haselbach ein Wild-West-Imbissstand eingerichtet. Im Saloon duftet es nach Kaffee, die Reisenden erhalten Bier und Würstchen.

Die Rettungs-Lok ist in Haselbach schon zu hören, ehe sie zu sehen ist. Die Maschine wird angekoppelt, und ohne Probleme geht es zurück nach Meuselwitz. „Es war fantastisch!“, sagt ein Fahrgast aus Dresden begeistert, der mit seiner Frau gerade Urlaub im Leipziger Neuseenland macht. Da dürfte mancher die mehr als eine Stunde Verspätung wegen der Technikpanne wohl gar als Bonus empfunden haben.
Datum: 06.07.2020


Presseartikel OVZ vom 11.06.2020

🚂 🚂 🚂
𝐅𝐫𝐞𝐢𝐞 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐭: 𝐌𝐞𝐮𝐬𝐞𝐥𝐰𝐢𝐭𝐳𝐞𝐫 𝐊𝐨𝐡𝐥𝐞𝐛𝐚𝐡𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐫𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧
𝐂𝐨𝐫𝐨𝐧𝐚-𝐏𝐚𝐮𝐬𝐞 𝐡𝐚𝐭 𝐕𝐞𝐫𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫 𝐳𝐮𝐠𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭 / 𝐄𝐧𝐝𝐞 𝐉𝐮𝐧𝐢 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐭𝐞𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛
Von Bastian Fischer
𝐌𝐞𝐮𝐬𝐞𝐥𝐰𝐢𝐭𝐳. Abgesagter Saisonstart und eine wochenlange Hängepartie: Es war bislang alles andere als ein angenehmes Jahr für die Mitglieder des Vereins Kohlebahnen in Meuselwitz. Inzwischen jedoch kündigt sich das Ende der Durststrecke an. Wenn nichts dazwischen kommt soll die Ausflugsbahn zum Monatsende wieder über die historische Trasse von der Schnauderstadt nach Regis-Breitingen rollen.
Um den Neustart für die Fahrgäste möglichst sicher zu gestalteten habe man ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet, teilt Vereinschef Karsten Waldenburger gegenüber der OVZ mit. „Wir werden etwa deutlich mehr offene Wagen einsetzen als sonst üblich“, kündigt er an. Insgesamt sechs Stück stehen für Touren zur Verfügung, zwischen 20 und 25 Passagiere könnten – den empfohlenen Mindestabstand vorausgesetzt – pro Wagen Platz finden. Mit dem Fahrtwind im Gesicht dürfte ein mögliches Infektionsrisiko dann deutlich sinken, hofft der Verein. „In den geschlossenen Waggons setzen wir zudem weiter auf das Tragen von Schutzmasken. Auch für ausreichend Desinfektionsmittel ist gesorgt“, zählt Waldenburger die weiteren Maßnahmen auf. Eine gastronomische Versorgung der Passagiere ist vorerst nicht vorgesehen.
Mit der Wiederaufnahme des Fahrbetriebs steht dem Verein auch seine Hauptfinanzierungsquelle endlich wieder zur Verfügung. Gut und gerne 15 000 Euro, schätzt Waldenburger, habe der wochenlange Stillstand die Kohlebahner in diesem Jahr bereits gekostet. „Eigentlich war ja geplant, ab Karfreitag jeden Sonn- und Feiertag zu fahren. Obendrauf wären noch einmal zwischen 20 und 25 Sonderfahrten gekommen. Das ist alles weggebrochen.“ Ein weiterer schwerer Schlag für den Verein, der bereits im vergangenen Jahr wegen Bergbaufolgeschäden eine mehrmonatige Streckensperrung verkraften musste und auch die traditionellen Haselbacher Westerntage im August inzwischen verschieben musste (OVZ berichtete jeweils).
Trotzdem: Unterkriegen ließ sich der Verein von all den Widrigkeiten nicht. Stattdessen wurde die Zwangspause genutzt, um verschiedene Projekte voranzutreiben, erklärt Waldenburger. „Wir haben etwa eigentlich für den Winter geplante Arbeiten vorgezogen und im Kammerforst rund 400 Meter Schwellen und Schienen erneuert.“ Liegen bleiben mussten dagegen vorerst anstehende Instandsetzungsarbeiten am Dach des Lokschuppens. Immerhin ein kleiner Lichtblick zeigt sich jedoch auch hier: „Betroffen davon ist lediglich der Teil, in dem Technik untergebracht ist. Der Bereich, in dem irgendwann wieder Veranstaltungen stattfinden können, ist weiterhin uneingeschränkt nutzbar“, betont Waldenburger.
Die Kohlebahn startet am Sonntag, den 21. Juni, zur ersten Fahrt der Saison. Abfahrt ist um 11 Uhr in Meuselwitz. Bei entsprechender Nachfrage ist auch eine zweite Fahrt ab 13.55 Uhr möglich. Um die grobe Fahrgastzahl abschätzen zu können, bittet der Verein um Vorbestellungen.
𝐓𝐢𝐜𝐤𝐞𝐭𝐬 𝐳𝐮 𝟏𝟓 𝐄𝐮𝐫𝐨 𝐟ü𝐫 𝐄𝐫𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝟓 𝐄𝐮𝐫𝐨 𝐟ü𝐫 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐳𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝟒 𝐮𝐧𝐝 𝟏𝟐 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐓𝐞𝐥. 𝟎𝟑𝟒𝟒𝟖 𝟕𝟓𝟐𝟓𝟓𝟎 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝟕𝟓𝟐𝟏𝟒𝟑 𝐬𝐨𝐰𝐢𝐞 𝐤𝐨𝐡𝐥𝐞𝐛𝐚𝐡𝐧.𝐦𝐞𝐮𝐬𝐞𝐥𝐰𝐢𝐭𝐳@𝐟𝐫𝐞𝐞𝐧𝐞𝐭.𝐝𝐞 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.
𝐊𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐫: 𝐊𝐨𝐡𝐥𝐞𝐛𝐚𝐡𝐧𝐞𝐫 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐚𝐥𝐢𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧
Von Bastian Fischer
Die Waggons rollen wieder: Die Aufnahme des Fahrbetriebs ist für den Kohlebahnverein und die zahlreichen Fahrgäste gerade angesichts der Widrigkeiten der vergangenen Monate eine wirklich gute Nachricht. Damit geht eine der beliebtesten Touristenattraktionen im Kreis nach langem Bangen endlich wieder an den Start.
Allerdings klingt diese Nachricht, auch das gehört zur Wahrheit, besser als sie letztlich womöglich ist. Denn ausgestanden sind die Sorgen des Vereins mit der Rückkehr auf die Schiene bei Weitem nicht. Und es bleibt durchaus fraglich, wie erfolgreich der Neustart letztlich ausfällt. Selbst wenn es derzeit angesichts umfänglicher Lockerungen den Anschein hat: Ausgestanden ist die Corona-Krise noch lange nicht. Die Verunsicherung sitzt weiterhin tief in den Köpfen.
Es ist alles andere als ausgemacht, dass zur diesjährigen Jungfernfahrt und darüber hinaus der gewohnte Besucheransturm zu verzeichnen sein wird. Das hängt zum einen selbstverständlich mit dem deutlich geringeren Platzangebot in den Waggons zusammen, das dem Infektionsschutz geschuldet ist. Der könnte sich im schlimmsten Fall sogar als echte Spaßbremse erweisen: Mit Maske im geschlossenen Waggon fahren zu müssen, dürfte – so sinnvoll es ist – manchem die Lust am Bahn-Erlebnis rauben.
Zum anderen, und das wiegt ungleich schwerer: Die Unsicherheit fährt allen Vorkehrungen zum Trotz weiter mit. Das zeigt sich auch beim Blick in Geschäfte und Gastronomie, die trotz Lockerungen lange nicht so gut besucht sind, wie vor der Krise gewohnt. Die Kohlebahner tun gut daran, keine all zu großen Erwartungen in das Fahrgastaufkommen zu stecken – auch wenn man ihnen jeden Zuspruch gönnt. Realistisch gesehen muss man leider festhalten: Die Strecke bis zur Normalität ist noch lang.
Vorbereitung für den Neustart: Zum Monatsende freuen sich die Kohlebahner nach langer Pause wieder auf Fahrgäste.Foto: Mario Jahn
Datum: 12.06.2020



Fahrt frei - Saisonstart 2020

🚂🚂 🚂🚃🚃🚃

Mit reichlich Verspätung startet der Verein Kohlebahnen e.V. in die neue Fahrsaison 2020.
Ab dem ‼️ 21.06.2020 ‼️ verkehren unsere historischen Züge wieder im touristischen Ausflugsverkehr zwischen Meuselwitz und Regis-Breitingen.
Der Zug verfügt zusätzlich über 2 offene Personenwagen, so dass einem ungestörten Reiseerlebnis nichts im Wege steht. Wir freuen uns sehr, dass wir Sie wieder als Fahrgäste auf unserer Schmalspurbahn begrüßen dürfen.
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𝐁𝐞𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐛𝐢𝐭𝐭𝐞, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐰𝐢𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛 𝐳𝐮𝐧ä𝐜𝐡𝐬𝐭 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐫ä𝐧𝐤𝐭 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧. 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐭𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐫 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐭𝐚𝐧𝐭𝐫𝐢𝐭𝐭 ü𝐛𝐞𝐫 𝐞𝐯𝐞𝐧𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐩𝐥𝐚𝐧ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐙𝐮𝐠𝐚𝐮𝐬𝐟ä𝐥𝐥𝐞.
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Aufgrund der weiterhin bestehenden behördlichen Verordnung zum Infektionsschutz, beachten Sie bitte ebenfalls folgende Hinweise.
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✅ Saisonstart 2020 ab 21.06.nach Sonderfahrplan
(Veröffentlichung auf Internetseite/Facebook)

1. Zug: Abfahrt 11.00 Uhr ab Meuselwitz nach
Regis- Breitingen und zurück
2. Zug: Abfahrt 13.55 Uhr ab Meuselwitz
(𝐀𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠 ⚠️ 𝐕𝐞𝐫𝐤𝐞𝐡𝐫𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐚𝐜𝐡
𝐯𝐨𝐫𝐡𝐞𝐫𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐦 𝐁ü𝐫𝐨⚠️)

✅ Alle Fahrten auf Vorbestellung
(wenn möglich bis Freitag 15 Uhr) im Büro der
Kohlebahn
Kontakt: Georgenstraße 46 in 04610 Meuselwitz
☎️ 03448/752550 oder 03448/752143 ☎️
E-Mail: kohlebahn.meuselwitz@freenet.de

✅ Begrenztes Platzangebot im Zug !
Ohne Vorbestellung keine Beförderungsgarantie !

✅ Fahrpreis wird vor Ort entrichtet
(Hin-und Rückfahrt Erwachsene 15 €/Kinder 5 €)

✅ Bitte achten Sie auf einen Mindestabstand von
1,50 m

✅ Tragen von Mund-Nase Schutz in geschlossenen
Wagen wünschenswert

✅ Alle Züge ohne gastronomische Versorgung
(evtl. Imbissversorgung in Haselbach auf
Anfrage)

⚒Glück Auf aus Meuselwitz⚒
Datum: 08.06.2020



Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit

Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, einander zu helfen und zusammen zustehen.
Voller Dankbarkeit freuen wir uns derzeit über jede angebotene Unterstützung, die uns hilft diese Krisenzeit schadlos zu überstehen.
Ein herzliches Dankeschön geht daher an alle Sponsoren, Helfer, Firmen, Privatpersonen und Vereinsmitglieder, welche mit Engagement und Hilfsbereitschaft hinter unserem Verein stehen.

Ein hoffnungsvolles ⚒Glück Auf⚒ von den Kohlebahnern

Möchten Sie auch Gutes tun und den Erhalt der Bergbau- und Industriegeschichte fördern und unterstützen?
Jede noch so kleine Spende hilft unserem Eisenbahnverein dieses Stück Industriekultur 🏭 zu erhalten.

Die Kontodaten lauten:
Verein Kohlebahnen e.V. Meuselwitz
VR-Bank Altenburger Land
IBAN: DE88 8306 5408 0003 6481 84
BIC: GENODEF1SLR

Gern stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Unser Kontakt bei Rückfragen:

Verein Kohlebahnen e.V. Meuselwitz
Georgenstraße 46
04610 Meuselwitz
Mo – Fr von 09.30 bis 14.00 Uhr
03448-752550 und 03448-752143
E-Mail: kohlebahn.meuselwitz@freenet.de
Datum: 19.05.2020



Bericht Arbeitseinsatz Mai/April 2020

🚧🚂🏗

Derzeit nutzen wir die Zwangspause weiterhin für zahlreiche Tätigkeiten an unserer Infrastruktur.
So haben wir in Eigenleistung bereits über 250 Meter Gleis und Oberbau grundhaft erneuert.
Dabei kommt meist schweres Arbeitsgerät 🏗zum Einsatz. Außerdem versuchen wir ständig die wachsende Vegetation 🌳🌱am Streckengleis „kurz“ zu halten.
Im Vereinsgelände in Meuselwitz bringen nun neue Einpflanzungen 🌺🌸🌻 frühlingshafte Farben ins Spiel.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Vereinsmitglieder 😀👍
⚒Glück Auf aus Meuselwitz ⚒
Datum: 17.05.2020







Bericht der Leipziger Volkszeitung (09.04.2020)



𝐂𝐨𝐫𝐨𝐧𝐚-𝐕𝐢𝐫𝐮𝐬🦠 𝐝𝐫ä𝐧𝐠𝐭 𝐊𝐨𝐡𝐥𝐞𝐛𝐚𝐡𝐧🚂 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐀𝐛𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝

𝑺𝒂𝒊𝒔𝒐𝒏𝒂𝒖𝒇𝒕𝒂𝒌𝒕 𝒂𝒎 𝑲𝒂𝒓𝒇𝒓𝒆𝒊𝒕𝒂𝒈 𝒇ä𝒍𝒍𝒕 𝒂𝒖𝒔 😟
𝑩𝒊𝒔𝒍𝒂𝒏𝒈 𝒌𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑬𝒊𝒏𝒂𝒉𝒎𝒆𝒏 𝒊𝒏 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒎 𝑱𝒂𝒉𝒓 💰
𝑾𝒂𝒄𝒌𝒆𝒍𝒏 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒅𝒊𝒆 𝑾𝒆𝒔𝒕𝒆𝒓𝒏𝒕𝒂𝒈𝒆? 🤠

Es hätte so schön werden sollen: Beim Kohlebahnverein in Meuselwitz fieberte man dem
10. April entgegen. Bestes Wetter und angenehme Temperaturen versprachen den optimalen Rahmen für den traditionellen Saisonstart, der seit 1997 stets zum Karfreitag über die Bühne geht. Doch erstmals in der Vereinsgeschichte muss die erste Fahrt des Jahres nun wegen des weiterhin grassierenden Corona-Virus ausfallen.
Knapp 25 Vorbestellungen seien für die Fahrt am Freitag im Vorfeld bereits eingegangen, teilt Vereinschef Karsten Waldenburger mit. Buchungen, die man nun wieder absagen musste. Ein Umstand, der gerade jetzt besonders schmerzt. Denn der Verein hatte bereits in den Wintermonaten eine finanzielle Durststrecke zu bewältigen. „Wir hatten etwa schon drei bis vier Veranstaltungen im Lokschuppen geplant, die allerdings alle wegen der Ausbreitung des Virus abgesagt werden mussten. Auch die Nachfrage nach Sonderfahrten hielt sich in Grenzen. In Summe hatten wir damit im ersten Quartal 2020 Einnahmen von null Euro“, verdeutlicht Waldenburger die prekäre Situation.
Obendrauf komme noch, dass bereits 2019 finanziell ein „Seuchenjahr“ für die Kohlebahner war, wie es der Vereinschef formuliert. Sowohl die Teilsperrung der gut
15 Kilometer langen Strecke wegen aufgetretener Tagbrüche und die damit verbundenen Sanierungsarbeiten schlugen schwer ins Kontor. Das Vereinsgelände in Meuselwitz war zudem immer wieder Ziel von Einbrechern, die Technik und Ausrüstung stahlen.
Entsprechend ungewiss blicken die Kohlebahner in die Zukunft. „Derzeit arbeiten wir praktisch im Standby-Modus“, beschreibt Waldenburger die Situation. Zwar habe man bei der Hausbank Zinsen und Tilgungen vorerst aussetzen können. Die finanzielle Gefahr ist damit aber noch nicht gebannt. „Ich finde zwar, dass der aufgelegte Hilfsfonds der Regierung für die Wirtschaft eine sehr gute Maßnahme ist“, führt der Vereinschef aus. „Aber leider geht dies an den Vereinen völlig vorbei.“
Aktuell hofft Waldenburger, dass die Einschränkungen bis spätestens zum Vatertag Geschichte sind und man den regulären Fahrbetrieb wieder aufleben lassen kann – dann auch wieder verbunden mit den entsprechenden Einnahmen. Doch der Vereinschef denkt auch schon weiter: Denn im August steht mit den Westerntagen eine der größten Einnahmequellen für die Kohlebahn auf dem Programm. An einem Wochenende begrüßt der Verein auf einen Schlag dann mehrere tausend Besucher.
Man habe angesichts der Lage vorsorglich alle bereits geschlossenen Verträge mit potenziellen Beteiligten so gestaltet, dass man im Fall der Fälle schadlos bleibe. „Aber weiterreichende Einschränkungen würden uns die Luft nehmen“, verdeutlicht Waldenburger den Ernst der Lage. Derzeit bleibt den Kohlebahnern auch nur das, was allen anderen bleibt: abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.

𝐈𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐊𝐫𝐢𝐬𝐞 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐖𝐞𝐠𝐞 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐬𝐚𝐠𝐭

Keine Frage: Das Bild, das Kohlebahnvereins-Chef Karsten Waldenburger derzeit für die Meuselwitzer Institution malt, ist denkbar düster. An dem Zusammenschluss zeigt sich exemplarisch, was derzeit vielen Vereinen im Altenburger Land droht, wenn durch die Corona-Krise in Größenordnungen Events abgesagt werden und die Gäste zu Hause bleiben müssen.
Fragt sich, wie man dem Schlamassel entkommen kann. Zuerst ist hier die Politik am Ruder: Die Entscheider dürfen die zahlreichen kleineren, in der Mehrzahl ehrenamtlich tätigen Akteure nicht vergessen. Wenn Geld an Großkonzerne fließt, muss dies auch einige Stufen darunter möglich sein, müssen Vereine, kleine Läden und Selbstständige ebenso mit aufgefangen werden. Der Landkreis ist gut beraten, bei den Entscheidern zu trommeln: Nicht zuletzt auch für die Kohlebahn als wichtigen Tourismustreiber, gerade in der jetzt anstehenden warmen Jahreszeit.
Umgekehrt ist auch die Kreativität der Vereine selbst gefragt. Nur zu warten, dass endlich Hilfe kommt, bringt nicht weiter. Dass es anders geht, beweisen viele Beispiele. Warum nicht einmal über ungewöhnliche Spendenaufrufe nachdenken? In Leipzig zeigt der 1. FC Lokomotive gerade, was alles möglich ist, wenn man Unterstützter mobilisiert: Gut 100 000 Euro hat der Verein mit dem Verkauf von Soli-Tickets für einen Euro bereits eingenommen. Der ZFC Meuselwitz hat ebenfalls eine Soli-Aktion gestartet.
Klar, solche Summen werden im kleinen Altenburger Land so schnell nicht zusammenkommen. Aber auch Events wie die Westerntage haben einen enormen Zuspruch. Die Kohlebahner denken laut Chef Waldenburger bereits über Tickets mit verlängerter Gültigkeit nach. Das wäre doch mal ein Ansatz.
Quellenangabe: Osterländer Volkszeitung vom 09.04.2020, Seite 14
Datum: 15.04.2020


☝️Gutscheinaktion der Kohlebahn ☝️


🚂🚃🚃🚃🚃

Liebe Eisenbahnfreunde und Besucher,

wir hoffen natürlich, dass unsere Zwangspause nicht mehr all zu lange dauert.
Es stimmt uns etwas traurig, dass wir in diesem Jahr das Frühlingserwachen 🌿💐 nicht mit Euch auf unserer Ausflugsbahn verbringen können.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben 😀.
Sichert Euch jetzt schon Gutscheine für unsere vielseitigen Veranstaltungen und Sonderfahrten übers ganze Jahr.
Ideal auch als Geschenk 🎁 🧧 Idee für alle Altersgruppen und Familienmitglieder.
Besonders empfehlen möchten wir Euch unsere kulinarischen Köstlichkeiten, die Ihnen Daniel Guenther vom "Zum Dorfkrug Haselbach" serviert.
Egal ob schmackhafte Rouladen 🥩 mit Thüringer Klößen oder Kaffee ☕️ und Kuchen 🍰, die passenden Genussgutscheine sind ebenfalls im Büro der Kohlebahn erhältlich.
Unser Büro ist Montag-Freitag von
09.00 bis 14.30 Uhr telefonisch erreichbar
☎️03448/752550☎️
E-Mail: kohlebahn.meuselwitz@freenet.de

⚒Glück Auf ⚒

Datum: 01.04.2020



Es gibt immer zu tun.....

Hallo 👋 liebe Eisenbahnfreunde,
derzeit nutzen wir unsere🚂 Zwangspause effektiv mit Instandhaltungs- 🔧und Wartungsarbeiten🚜🚧.
Unser frisch restaurierter Sachsenwagen ging heute zur Probefahrt auf Strecke, was unsere fleißigen Vereinsmitglieder mit Stolz und Freude erfüllt💪💪💪.
Außerdem machen die Gleisbauarbeiten ebenfalls gute Fortschritte. Danke an alle Unterstützer 🙏🙏🙏.
Wir halten Euch auf dem laufenden 😀.
Bleibt alle gesund und munter 🦠😷 !
Glück Auf ⚒ aus Meuselwitz
Datum: 21.03.2020





Die Kohlebahner informieren !!

⚠️🚷Liebe Eisenbahnfreunde⚠️🚷,
Trotz Corona 🦠 Alarm 😉 bleiben die Kohlebahner aktiv. Aktuell sind alle unsere Veranstaltungen und Fahrten leider abgesagt. Trotzdem nutzen wir die Zwangspause und arbeiten tatkräftig an unserer Infrastruktur 💪.
So erneuern wir derzeit einige Meter Gleis im Kammerforst 🌳🌲 und hoffen auf ein schnelles Ende der Betriebspause.
Bleibt alle gesund und munter 😀👍
Glück Auf ⚒ aus Meuselwitz
Datum: 19.03.2020








Aktueller Stand der Aufarbeitung unserer Dampflok



🚂🚃🚃🚃🚃
Ein kleiner Bericht über unsere Dampflok vom Typ KDL-10 und eine Expertenfrage......⚠️
(Bilder im Beitrag aus dem Archiv)

Die Aufarbeitung dauert nun schon viele Jahre und eigentlich sollte unsere "Wilde Hilde" schon lange über die Kohlebahn Gleise rollen. Nun kommt es manchmal anders als man denkt und es gilt vielerlei Hürden und Probleme zu überwinden. Die Rekonstruktion einer solchen Maschine ist ein enormer Kraftakt für unseren Verein und wir sind nicht nur einmal an unsere Grenzen gestoßen. Gerade in den letzten 3-4 Jahren wurde unser Verein durch Vandalismus, Diebstahl oder Streckensperrung durch Bergbaufolgeschäden arg gebeutelt. Wir mussten also Prioritäten setzen, um die Existenz der Kohlebahn nicht zu gefährden. Da musste auch unsere 🚂 "Wilde Hilde" zurückstecken. Trotzdem geht es jetzt mit voller Kraft weiter und wir können derzeit folgendes vermelden.
Der Kessel ist komplett instandgesetzt und steht derzeit bei der Firma MaLoWa Bahnwerkstatt GmbH in Benndorf (Harz).
Damit wurde ein weiterer großer Meilenstein geschafft. In Eigenleistung und mit Hilfe vieler Firmen und Unterstützer, haben wir in Haselbach einige Kleinteile aufgearbeitet bzw. neu angeschafft.
‼️⚠️Nun bitten wir Euch um Mithilfe. Wir suchen für unsere Lok eine passende "Luftpumpe", die in der Größe zu unserer Lok passt (1.000 U/min, 25 m³/h, 8 bar).
Wir würden diese auch gegen eine unserer Luftpumpen von einer der „Feuerlosen- Dampfloks“ tauchen können.⚠️‼️
Wenn Ihr also jemanden kennt, der jemanden kennt...….
Wir sind über jede Hilfe und Unterstützung dankbar.
Soweit von den Kohlebahnern aus Meuselwitz,
⚒Glück Auf aus dem Revier⚒
Datum: 25.02.2020

KDL-10 (Archivbild)
KDL-10 (Archivbild)

KDL-10 (Archivbild)

🚂Kohlebahn🚧 Baustellenreport 🏗




Auch wenn die Kohlebahn 🚂 Fahrsaison im neuen Jahr noch nicht offiziell begonnen hat, sind unsere fleißigen Vereinsmitglieder und Unterstützer an vielen Tagen und Wochenenden ehrenamtlich im Einsatz. Gerade in den Wintermonaten gibt es zahlreiche Instandhaltungsarbeiten an unserem Lok- und Wagenmaterial 🚃.
Aber auch die Gleisinfrastruktur wird ständig erneuert und repariert, oder muss von wachsender 🌳 Vegetation 🌲befreit werden.
Unser Gleisbautrupp hat also auch in der kalten Jahreszeit allerhand zu tun. So werden derzeit einige Weichen erneuert, sowie hunderte alte Holzschwellen durch Betonschwellen ersetzt.
Außerdem wird die Reparatur unseres Lokschuppendaches fortgesetzt, was einen enormen Kraftakt für unseren Verein bedeutet.
Umso mehr freuen wir uns auf zahlreiche Fahrgäste in der neuen Fahrsaison. Der ersten Kohlebahnzug rollt am 15.03.2020 um 11.00 Uhr ab Meuselwitz durchs Revier.

⚒Glück Auf aus Meuselwitz ⚒
Datum: 18.02.2020








Weihnachtsbrief


Datum: 12.12.2019



Adventskalender am Lokschuppen Meuselwitz

Das erste Türchen am größten Adventskalender 🎅🏼 im Altenburger Land wurde beleuchtet 🎄. Besuchen Sie diese Weihnachtsattraktion am Lokschuppen der 🚂Kohlebahn in Meuselwitz.
Bild und Text: Kurier Altenburg (Ausgabe 30.11.2019)
Silke Konzag
Datum: 01.12.2019



Artikel der Osterländer Volkszeitung 23.11.2019

Auch die Lokalpresse würdigt die Benefizaktion der Meuselwitzer Gymnasiasten
👍🙏👏👍🙏👏👍🙏👏👍🙏👏👍🙏👏
„Mit dem Erfolg hatten selbst die engagierten Macher nicht gerechnet“
Datum: 23.11.2019



Ein herzliches Dankeschön für die Benefizveranstaltung

Jugend unterstützt Bergbautradition bzw.
wie Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz den Kohlebahnverein unterstützt …

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region in und um Meuselwitz ist von der Braunkohleindustrie nicht zu trennen und wurde von dieser wesentlich geprägt. Die Einstellung des Braukohleabbaus und die damit verbundene Schließung der dazugehörigen Betriebe in den letzten 30 Jahren war für die Region ein herber Einschnitt mit schwerwiegenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen. Die Wunden dieser Entwicklung sind bis heute noch nicht verheilt.
Trotz dieser schwierigen Umstände hat sich der Verein Kohlebahnen e.V. in den letzten 23 Jahren mit Erfolg bemüht die Geschichte, die Tradition und die Identität dieser Region weiter leben zu lassen. Dies gelang und gelingt nur durch das unermüdliche Engagement der Vereinsmitglieder.
Leider sehen das einige wenige nicht so, in dem sie die mühevoll restaurierten Schienenfahrzeuge und sonstige Bergbausachzeugen zerstören bzw. beschädigen in dem u.a. Kabel gestohlen und Technik beschädigt wurde. Zu diesem mutwilligen Handeln kamen in den vergangenen Monaten Sturmschäden und Einschränkungen des Bahnverkehrs durch den Altbergbau. All diese Ereignisse haben den Verein an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit und damit an die Grenze seiner Existenz gebracht.
Aber da gibt es sie noch – die Helfer aus der Region. Die Schüler des Seckendorff-Gymnasiums haben den Hilferuf des Vereins Kohlebahnen e.V. erhört und haben eine Idee Realität werden lassen.
Um unseren Verein zu unterstützen, fand am 29. Oktober 2019 um 17 und 19 Uhr jeweils eine Benefizveranstaltung der Schüler, Lehrer und Eltern des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz statt. In dem schön gestalteten Lutherhaus, welches von der evangelischen Kirchgemeinde Meuselwitz zur Verfügung gestellt wurde, hatten wir die Möglichkeit, einen wunderschönen Abend zu verleben.
Mit viele Liebe, Engagement und Hingabe wurde die Veranstaltung mit einfühlsamen instrumentalen Musikstücken und Chorliedern ausgestaltet. Kernstück des Abends war die Aufführung von Shakespeare‘s „Sommernachtstraum“. Mit viel Geschick, Talent und Liebe wurde dieses historische Stück gespickt mit jugendlicher Eleganz den etwa an beiden Veranstaltung anwesenden 190 Gästen vorgetragen. Nach der etwa einstündigen Veranstaltung wurden die Schüler und Eltern für das umfangreiche Programm durch das Publikum mit umfangreichen Applaus belohnt.
Ein weiteres Highlight des Abends war die kulinarische Versorgung und Betreuung vor und nach der Veranstaltung durch die Schüler und Eltern. Bei einer guten Tasse Kaffee mit selbstgemachten Kuchen oder kreativ gestalteten Brötchen mit Saft, Sekt oder Bier konnten die Gäste sich auf die Veranstaltung freuen bzw. nach der Veranstaltung noch verweilen.
Zum Abschluss des Abends konnte den Vertretern des Kohlebahnvereines durch die Schüler, Lehrer und Eltern des Gymnasiums eine Spende in Höhe von 1.313,82 Euro übergeben werden. Wir, die Mitglieder des Kohlebahnvereines, möchten uns hiermit ganz herzlich für diese Unterstützung bei allen Beteiligten bedanken.
Im Ergebnis dieser Veranstaltung wurde in den geführten Gesprächen weitere Anknüpfungspunkte der Zusammenarbeit gefunden. Ob es dabei um eine Fahrt der beteiligten Schüler und Lehrer mit der Kohlebahn oder der Durchführung von Schulprojekten sind, werden die zukünftigen Zusammentreffen ergeben. Die Mitglieder des Kohlebahnvereines freuen sich auf jeden Fall, mit unserer Jugend weiter zusammenzuarbeiten und vielleicht ist dies Zukunft weisend. Es wäre auf jeden Fall anstrebenswert, Gemeinsamkeiten zu erkennen und diese im gegenseitigen Interesse weiter zu entwickeln.
Und vielleicht wird damit im Bereich des Stadtgebietes Meuselwitz der Grundstein für die Zusammenarbeit mehrerer Vereine und Interessengemeinschaften gelegt.
Ich würde mich freuen, wenn Träume wahr würden …


Karin Günther im Namen der Mitglieder des Kohlebahnvereines





Datum: 19.11.2019






Aktuelles Baugeschehen

Fleißige Handwerker 👷‍♀️ und Planer 🚧 für Ersatzneubau 🏗Endhaltestelle der 🚂Kohlebahn 🚂 in Regis-Breitingen gesucht. Investition in die touristische Infrastruktur.
Datum: 17.11.2019



Auszeichnung für ehrenamtliche Vereinstätigkeit

Die gute Seele im Kohlebahn 🚂 Büro - unsere Christine Hartung . Vielen herzlichen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz ❤️ 🥇🏆🎖

Goldene Ehrennadel 🏵🥇für langjährig Aktive in den Vereinen und Initiativen des Landkreises

Kuratorium wählte aus zahlreichen Vorschlägen aus. Ehrenamtsgala im Landratsamt Altenburg. „Ohne die Tausenden Ehrenamtlichen wäre unser Landkreis nicht so, wie wir ihn kennen und schätzen“, sagte Vize-Landrat Matthias Bergmann. Deshalb, betonte er, hätten alle Engagierten auf den Vorschlagslisten es verdient, für die Auszeichnung ausgewählt zu werden. Doch auch für die 17. Auflage der Ehrenamtsgala des Landkreises musste das Kuratorium sich beschränken, wählte Frauen und Männer aus 25 Vereinen, Einrichtungen und Initiativen aus. „Sie stehen stellvertretend für alle jene, die heute nicht hier sind, aber ebenfalls ehrenamtlich aktiv sind“, erklärte Bergmann.
Die Auszeichnung fand – der Tradition folgend – am Dienstagabend im Landschaftssaal des Landratsamtes in Altenburg statt, vor den Reihen der versammelten Bürgermeister. Symbolische Anerkennung für die geleistete Arbeit: die Goldene Ehrennadel aus der Hand des Vize-Landrates, da Landrat Uwe Melzer (CDU) krankheitsbedingt fernbleiben musste. Verliehen wurde außerdem fünfmal das Ehrenamtszertifikat der Thüringer Ehrenamtsstiftung.
Die A-cappella-Frauen der Gruppe „Stimmt so!“ aus Zeulenroda-Triebes gaben der Gala die musikalische Note, sangen unter anderem von der Sorgenfreiheit „über den Wolken“. Die Vereine und Initiativen, zumeist eher bodenständig, können jedoch von Sorgen ein Lied singen – insbesondere wegen fehlenden Nachwuchses. Grund genug für Festrednerin Elisabeth Habicht vom Heimatverein Ponitz, fürs Ehrenamt zu werben: „Viele Ehrenamtliche bauen durch ihre Tätigkeit ihr persönliches Netzwerk aus, was ihnen neben privaten auch berufliche Vorteile bringen kann, aber insbesondere ein gesteigertes Selbstwertgefühl, Spaß und die Gewissheit, etwas zu bewegen.“
Und wo es Beratungs- oder Finanzbedarf gebe, stehe der Landkreis helfend zur Seite, betonte Ehrenamtsbeauftragter Jörg Seifert.
Quelle/Foto : OVZ Ausgabe 07.11.2019
Datum: 13.11.2019




🔧Instandsetzung Sächsischer Personenwagen 🚃🔩⚙️

Ein Zwischenbericht.......😀

Mit Baujahr ca. 1910 ist dieser historische Personenwagen das älteste Fahrzeug im Bestand unseres Vereins. Viele Jahre fahrunfähig und mit allerhand Umbauten versehen, haben in den letzten Monaten fleißige Vereinsmitglieder und Unterstützer diesem Eisenbahnrelikt zu neuen Glanz verholfen. Die äußere Stahl-und Blechkonstruktion wurde komplett entrostet und mit einem neuen Anstrich versehen. Im Innenraum sind Elektrik, Fußboden und die hölzerne Bestuhlung (36 Plätze) fast komplett erneuert worden. Auch alle Fenster sind im Original nachgebaut und mit Sicherheitsglas versehen.
Doch vor uns liegt noch sehr viel Arbeit. Als nächste Schritte sind geplant:
📌 Einbau des historischen Kohleofens
📌 Instandsetzungsarbeiten am Dach
📌 Aufarbeitung der Radsätze
Die bisherige Aufarbeitung bedeutet für uns einen enormen finanziellen Aufwand und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden. Daher geht unser besonderer Dank an alle fleißigen Vereinsmitglieder, Unterstützer und Sponsoren, ohne die dieses Vorhaben nie möglich gewesen wäre.
Ein herzliches Glück Auf von den Kohlebahnern
Datum: 13.09.2019

Zustand 2009







Aufarbeitung Innenraum


Tag der Industriekultur in Meuselwitz

Das Vogtland Radio berichtet über den Tag der Industriekultur in Meuselwitz.


Datum: 04.09.2019



Arbeitseinsatz Juli 2019

Bei rund 15 Kilometer Gleisanlagen sind wir ganzjährig mit Instandhaltung und Reparatur beschäftigt. So wurden im Kammerforst einige Gleismeter neu geschottert und mit Hilfe der Gleisstopfmaschine verdichtet. Außerdem mussten unsere fleißigen Vereinsmitglieder und Unterstützer der Vegetation zu Leibe rücken, um ausreichend Profilfreiheit zu gewährleisten. Wer sich von unserer Vereinsarbeit persönlich ein Bild machen möchte, ist an jedem Sonntag zu unseren Regelfahrten herzlich willkommen.

Glück Auf von den Kohlebahnern




Datum: 29.07.2019





Barrierefreie Fahrt genießen

Die Kohlebahn ist für alle Altersgruppen das ideale Ausflugsziel. Auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können dank Barrierefreiheit problemlos ihre Fahrt genießen. Ein Erfahrungsbericht:
https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/40487/Projektmitarbeiterin-testet-Traditionsbahn.htm
Datum: 01.07.2019



Mit der Bahn durchs einstige Ostthüringer Braunkohlerevier

Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 15.06.2019

In Meuselwitz erhält und betreibt ein rühriger Verein seit mehr als 20 Jahren eine 15 Kilometer lange Schmalspurstrecke der Kohlebahn – ein touristischer Höhepunkt der Region.

In Meuselwitz im äußersten Osten Thüringens starten jeden Sonntag auf einer alten Kohlebahnstrecke Züge Richtung Sachsen . Es handelt sich aber längst nicht mehr um Güterverkehr, sondern um einen touristischen Höhepunkt der Region.
Die Meuselwitzer Kohlebahn verkehrt auf schmaler Spur. Ihre offenen Cabrio-Wagen erinnern an Ausflugsdampfer oder Kremserfahrten, die geschlossenen grünen Waggons wirken pittoresk und historistisch. Gezogen werden sie von Diesel-Loks beziehungsweise einer E-Lok. Wobei das Notstromaggregat der Elektro-Lokomotive einen eigenen Waggon ausfüllt und ein ganzes Dorf mit Strom versorgen könnte, wie Vereinsvorsitzender Karsten Waldenburger berichtet.


Regionale Bergbau- und Eisenbahngeschichte

Seit 23 Jahren steht der 61 Jahre alte Unternehmer dem Verein Kohlebahnen vor. Er war es auch, der die Idee hatte, zumindest ein Teilstück der ehemaligen Kohlebahnen im Dreiländereck Sachsen , Sachsen-Anhalt und Thüringen zu erhalten. Allerdings schwebte ihm zunächst eine Teilstrecke von gut zwei Kilometern Länge nahe seines Wohnortes Haselbach vor – eine private Modelleisenbahnanlage in Originalgröße sozusagen. Doch als der Bergbau-Folgebetrieb ihm anbot, einen längeren Abschnitt zu betreiben, musste Karsten Waldenburger größer denken – die Geburtsstunde des Kohlebahnen-Vereins.

Neben dem Anliegen, die regionale Bergbau- und Eisenbahngeschichte für die Nachwelt zu erhalten, war für die Vereinsmitglieder schnell klar, dass der Freizeit- und Tourismus-Aspekt im Vordergrund stehen müsse. So verkehrt die Museumsbahn zwischen dem thüringischen Meuselwitz und dem sächsischen Regis-Breitingen im Sommerhalbjahr jeden Sonntag nach regulärem Fahrplan. Darüber hinaus können die Züge für Betriebsausflüge und Geburtstagsfeiern gechartert werden.

Die Region zwischen nördlichem Altenburger Land und Leipziger Südraum wird über Generationen hinweg vom Braunkohle-Abbau geprägt: Nach ersten eher glücklosen Abbau-Bestrebungen im 17. Jahrhundert lernen findige Bauern zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Brenneigenschaften des braunen Rohstoffs zu schätzen. In kleinen Stollen unter Tage bauen sie für den Heimgebrauch kleinere Mengen ab. Später entwickelt sich daraus ein eigener Industriezweig; gefördert wird die Kohle ab dem 20. Jahrhundert dann in Tagebauen und Gruben. „Die Kohleindustrie sorgte für Wohlstand“, sagt Karsten Waldenburger. „Das zog Arbeitskräfte von Schlesien bis Pommern an.“ In der DDR avanciert der Braunkohle-Abbau schließlich zur Schlüsselindustrie. Braunkohle ist damals Energieträger Nummer eins. Neben dem Wohlstand zeigen sich bald aber auch die negativen Seiten: „Die Kohleindustrie hat massiv Land gefressen, Ortschaften mussten weichen, Zwangsumsiedlungen wurden angeordnet“, so der Vereinsvorsitzende.

Zentrales Transportmittel im Braunkohlerevier ist damals die Bahn. So entsteht ein stark verästeltes Schmalspur-Netz. Heute werden nur noch die 15 Schienenkilometer des Vereines betrieben. Neben dem Molli in Bad Doberan und der Inselbahn auf Borkum ist die Kohlebahn die einzige Bahn für Personenverkehr auf 900 Millimeter Spurbreite.
Start und Ziel der Fahrten ist der Kulturbahnhof in Meuselwitz . Hier betreibt der Kohlebahnen-Verein seit Beginn des Jahrtausends im ehemaligen Lokschuppen und auf dem alten Bahnhofsgelände zugleich ein Museum sowie eine Modellbahn-Ausstellung. Obendrein können Teile der Räumlichkeiten von Fremdveranstaltern angemietet werden.
Das Technische Museum beherbergt in einem Teil des Lokschuppens und auf dem Außengelände eine Vielzahl an historischen Zügen, Waggons, bergmännischen Exponaten und Anlagen. Beispielsweise steht dort ein Wagen mit einem Mig-21-Triebwerk. „Der wurde im Winter genutzt, um Weichen und Schienen von Eis und Schnee zu befreien“, sagt Joachim Döhler , im Verein zuständig für Technik.


Da sich der Außenbereich kaum sichern lässt, hat der Verein häufig mit Diebstahl, Vandalismus und „Graffitikünstlern“ zu kämpfen. Die Diebe interessieren sich vorzugsweise für Kupferkabel und -bauteile, die in den Loks verbaut wurden. Ein weiteres Problem konnte der Verein inzwischen lösen: Auf Teilen der Bahnstrecke waren Hohlräume entdeckt worden, die noch von alten Stollen aus dem beginnenden 19. Jahrhundert herrührten. Nun sichern Behelfskonstruktionen das Gleisbett. Darüber hinaus werden die Hohlräume in den nächsten Jahren mit sogenannter Braunkohlefilterasche verfüllt.

Regulär fahren die Kohlebahnen von Ostern bis Oktober. Absoluter Höhepunkt sind die Westerntage am dritten August-Wochenende. Dabei werden die Züge auf offener Strecke überfallen, wie man es aus alten Westernfilmen kennt. Zudem erwartet die Gäste ein Theaterstück, das vom Zug aus angeschaut werden kann. Dafür wird jedes Jahr eigens ein neues Stück geschrieben. Danach steht der Besuch der Westernstadt Haselbach mit Saloon, Kirche, Schule, Goldwaschen und Indianer-Dorf an. In diesem Jahr ist das Spektakel vom 16. bis 18. August zu erleben.

Fakten zur Kohlebahn
Geschwindigkeit: 25 bis 30 Stundenkilometer
Haltestellen: Bahnhof Meuselwitz , Schnaudertal, Haltepunkt Wintersdorf , Westernstadt Haselbach , Haltepunkt Regis-Breitingen
Fahrtdauer: zwei bis 2,5 Stunden mit Einkehrmöglichkeit im Saloon der Western­stadt Haselbach
Spurbreite der einstigen Industriebahn: 900 Millimeter
Strecke: 15 Kilometer
Sonderfahrten: Individuelle Fahrten für Betriebe, Geburtstagsgesellschaften, Hochzeiten und Klassentreffen machen 70 Prozent des Fahrbetriebes aus. Die übrigen 30 Prozent entfallen auf den sonntäglichen Regelbetrieb.
Besucher im Jahr: 12.000 bis 13.000 Fahrgäste, 2000 bis 3000 Museumsbesuche, 5000 bis 5500 Gäste der Westerntage
Fahrtüchtige Loks: eine E-Lok, vier Dieselloks, zuzüglich sechs geschlossener und sechs offener Wagen, konstruiert aus ehemaligen Plattenwagen, sowie vier Instandhaltungsfahrzeuge.

Glück Auf aus Meuselwitz

Foto und Text:
Ulrike Merkel (Ostthüringer Zeitung)

Datum: 15.06.2019

 Dr. Karsten Waldenburger
 Modellbahnausstellung
Dampfspeicherlok
 Joachim Döhler

Mitteldeutscher Rundfunk berichtet über die Kohlebahn

Der Link zur Mediathek von MDR Thüringen: hier
Datum: 31.05.2019



Kohlebahn rollt wieder über ganze Strecke (Artikel LVZ)


Erleichterung bei der Kohlebahn: Dank einer selber eingebauten Streckensicherung können die Züge ab Donnerstag auch wieder vom und zum Kulturbahnhof Meuselwitz fahren. Der 390 Meter lange Streckenabschnitt war gesperrt, weil im Untergrund Hohlräume entdeckt wurden, die jetzt mit Filterasche verfüllt werden. Aber auch die Arbeiten sorgten für einigen Ärger.

Eine Konstruktion aus Stahlträgern sichert die Gleise in den gefährdeten Abschnitten. Quelle: Mario Jahn


Meuselwitz
Die gute Botschaft vorweg: Am morgigen Himmelfahrtstag rollt die Kohlebahn erstmals wieder über die komplette Distanz vom Meuselwitzer Kulturbahnhof gen Regis-Breitingen und zurück. Ohnehin kann ab sofort der Betrieb wieder normal abgewickelt werden – auch der Kindertag am kommenden Sonnabend.
Unterbrechung wegen Verfüllungen
Seit Herbst 2018 war der Betrieb nur von und nach Wintersdorf möglich, weil ein 390 Meter langes Teilstück der Strecke in Meuselwitz für den Verkehr gesperrt war, weil dort unterirdische Hohlräume aus dem längst ruhenden untertägigen Braunkohlebergbau der Anfang des 19. Jahrhunderts stillgelegten Grube „Geidel“ verfüllt werden. Zwischen Meuselwitz und Wintersdorf musste per Bus Schienenersatzverkehr rollen.
Die aufwendigen Arbeiten im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) werden sich noch Monate, wenn nicht Jahre hinziehen (die OVZ berichtete). Mit hohem Druck wird entlang der Trasse ein selbstaushärtendes Gemisch aus Braunkohlefilterasche, Wasser und einem Dämmer gepresst, bis die Hohlräume mit der wie Beton aushärtenden Masse ganz gefüllt sind und somit nicht mehr einstürzen und zu gefährlichen Tagbrüchen führen können. Jetzt hat der Kohlebahnverein eine Art Behelfsbrücke an den betroffenen Trassenbereichen eingebaut, die das Gleis im Falle eine solchen Tagbruchs abfangen sollen, so dass ab morgen die Züge wieder darüber rollen können.
Schlamm drückt auf Nebengrundstücke
Parallel gehen die Verfüllarbeiten weiter. Offenbar birgt die eingesetzte Technologie einige Tücken. So schoss der mit hohem Druck ins Erdreich gepresste Schlamm in der Breitscheidstraße auf benachbarte Grundstücke. Karin Oehler ist eine der Betroffenen. Seit 1974 wohnt sie im eigenen Haus nebst schmuckem Garten an der Breitscheidstraße. Im November 2018 erlebte sie eine böse Überraschung: Das flüssige Füllmaterial war regelrecht durch die Ritzen der Pflastersteine nach oben auf ihr Grundstück geschossen.
Auch Nachbargrundstücke waren davon betroffen. Es sei schon ein Kraftakt gewesen, den Dreck wieder wegzubekommen. „Das Gemisch härtet ja aus wie Beton“, sagt sie. Umgehend alarmierte sie die auf der benachbarten Trasse beschäftigten Arbeiter wegen des Dilemmas. „Die haben auch schnell reagiert und den Druck reguliert“, blickt Karin Oehler zurück. Der Dreck ist mittlerweile zwar entfernt worden, was aber bleibt, sind unübersehbare Risse an Gebäuden des Grundstücks, insbesondere am Carport. „Ich bin mir recht sicher, dass dies ebenfalls von den Arbeiten stammt. Vermutlich durch die Erschütterungen und Bodensetzungen“, so Oehler.
Mittlerweile liegt der Fall beim Rechtsanwalt, weil Karin Oehler logischerweise nicht auf den noch nicht absehbaren Kosten für Verunreinigung und Gebäudeschäden sitzen bleiben will. Ein gutes Ende in diesem Dilemma deutet sich aber an. „Die LMBV hat mir zugesichert, dass wir uns einigen werden. Da bin ich erst einmal sehr froh“, atmet Oehler auf.

Bahn kann wieder komplett fahren
Gute Wendung in der Breitscheidstraße und auch bei der Bahn? Es sieht zumindest so aus, da nun ja auch wieder die Bahn durchgängig rollen kann. „Erstmals wird dies zu unserer Männertagstour am Himmelfahrtstag sein“, freut sich Kohlebahnchef Karten Waldenburger. Auch am bevorstehenden Kindertag, den Westerntagen und den ganz normalen Betriebstagen können nun die Züge wieder wie gewohnt rollen.
In den zurückliegenden zweieinhalb Wochen haben Vereinsmitglieder sowie unterstützende Firmen die drei nachweislich unterhöhlten Streckenabschnitte im Gleisbett überbaut. „Wir haben beidseitig Stahlträger auf den Längen von zweimal 18 sowie einmal zwölf Metern verlegt. Unter die Gleise kamen weitere quergelegte und mit den Längsträgern fest verschweißte Armierungen“, erörtert der Experte die eingesetzte Technologie. Sollte nun wider Erwarten durch die Überfahrt eines Zuges in den betroffenen Bereichen wirklich der Boden nachgeben, so werde das Gleis durch die Träger regelrecht aufgefangen.
Finanzierung vorerst aus Vorkasse
„Wir sind erst einmal froh, dass wir diese Lösung gefunden haben und vor allem Partner, die privat oder als Firma die Finanzierung erst einmal in Vorkasse trugen“, so Waldenburger. Immerhin beliefen die sich auf rund 85 000 Euro. Nun hofft der Kohlebahnchef weiter, dass jemand die vorgeschossenen Kosten übernimmt und trägt. Diesbezüglich ist auch Landrat Uwe Melzer (CDU) in der Spur, der sich beim Land dafür stark macht, Gelder für die Zwischenlösung frei zu eisen.
Von Jörg Wolf
Datum: 31.05.2019



Kohlebahn fährt wieder planmäßig die gesamte Strecke

⚠️❌Wir haben es geschafft ‼️❌⚠️

👍Streckensperrung beendet ‼️👍

✅Ab sofort befährt die Kohlebahn die gesamte Strecke von Meuselwitz nach Regis-Breitingen und zurück nach regulären Fahrplan.✅

Unser Verein hat eine technische Lösung zum sicheren Befahren für die durch Bergbaufolgeschäden gesperrten Gleisabschnitte entwickelt, geplant und in einem gemeinsamen Kraftakt umgesetzt.
Im Meuselwitzer Stadtgebiet wurden deshalb 4 Behelfskonstruktionen ähnlich einer Behelfsbrücke direkt am Gleiskörper errichtet , die erst im Schadensfalle zum Tragen kommen.
Mit deren Einbau ist nun eine Sicherungskonstruktion vorhanden, die den die letzten 100 Jahre nicht aufgetretenen Bergschadensfall kompensieren soll.
Diese zusätzliche Sicherheit, deren wirksamer Einsatz hoffentlich nicht notwendig werden sollte, macht es möglich, diesen Streckenabschnitt wieder frei zu geben.
💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪
Wir danken an dieser Stelle allen beteiligten Personen, Firmen, Unterstützern und den Vereinsmitgliedern, für ihre großartige Arbeit.
💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪
Über die erfolgten Brücken- und Gleisarbeiten werden wir in kürze auf unserer Internetseite und Facebook ausführlich berichten.


Unser erster Zug befährt also am Himmelfahrtstag, den 📌30.05.2019 📌wieder die gesamte Strecke von Meuselwitz nach Regis-Breitingen und zurück.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Zu weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen


Dr. K. Waldenburger
(Vorstandsvorsitzender Verein Kohlebahnen e.V. Meuselwitz)

Datum: 28.05.2019



Herzlichen Glückwunsch 🎊🎉🍾 an unsere Kooperationspartner in Zeitz 😀

Zum 130. Geburtstag der ältesten Brikettfabrik der Welt, waren heute in Zeitz die Kohlebahner mit einem Stand vertreten. Extra zum Jubiläum wurden auch mal verschiedene Bergmannsuniformen vergangener Tage getragen. Bei bestem Wetter konnten wir viele Besucher auch an unserem Stand begrüßen. Für das Interesse an der Kohlebahn und der gezeigten Unterstützung in der für uns gegenwärtig schwierigen Situation, möchten wir allen ausdrücklich ein "großes Danke" sagen. Es ist gut zu wissen, dass Ihnen die Kohlebahn viel bedeutet. Wir benötigen weiter Ihre Unterstützung. Kommen Sie als Fahrgast zur Kohlebahn. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ein herzliches Dankeschön für diesen schönen Tag an alle Besucher und Vereinsmitglieder des
www.mut-zeitz.de
⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️
Noch ein Tipp in eigener Sache. Buchen Sie unser Bergbau Kombiticket und erleben Sie Industriekultur zum anfassen:
https://www.leipzig.travel/fileadmin/mediamanager/Region/5_Infoservice/2_Downloadcenter/Auf_den_Spuren_der_Braunkohle_web.pdf



Datum: 20.05.2019


Auch der MItteldeutsche Rundfunk berichtete über die aktuellen Geschehnisse im Lokschuppen Meuselwitz.

> hier gehts zum Bericht
Datum: 09.05.2019


LVZ Presseartikel 07.05.2019

Meuselwitzer Kulturbahnhof
Kabeldiebstahl bei der Kohlebahn – mindestens 8500 Euro Schaden
Wie die unbekannten Täter in den Lokschuppen gelangten, ist derzeit völlig unklar. Die E-Lok ist derzeit nicht fahrbereit.
Als ob die Kohlebahner mit der Streckensperrung wegen Hohlräumen unterm Gleis nicht schon genug Probleme haben: Jetzt haben wieder einmal Diebe den Kulturbahnhof heimgesucht. Sie entwendeten unter anderem die wichtigen Verbindungskabel aus Kupfer bei der E-Lok, womit die vorerst lahm gelegt ist.
Eine böse Überraschung gab es am Montagmorgen, als die Kohlebahner im Kulturbahnhof Meuselwitz ihr Tagwerk begannen. Unbekannte waren am Wochenende auf bislang unbekannten Wegen in den Lokschuppen gelangt und hatten es dort vor allem auf die seit Saisonende im vergangenen Jahr abgestellte E-Lok abgesehen. Dort verschwanden vor allem Kupferkabel. Jetzt ist die Lok lahm gelegt.
„Uns ist es ein völliges Rätsel, wie die Täter ins Innere gelangten. Denn Einbruchsspuren waren nirgends zu finden. Entweder hatten die Täter einen Schlüssel oder sie haben sich abends mit einschließen lassen“, sagt Vereinsmitglied Joachim Döhler. Dafür spreche auch, dass die Kohlebahner Montagmorgen das Tor 9 geöffnet vorfanden. „Das lässt sich nur von innen öffnen. Vermutlich sind die Einbrecher daraus getürmt“, so der 65-Jährige entrüstet.
Mit einer Säge kappten die Unbekannten die dicken Verbindungskabel aus Kupfer zwischen Aggregat und E-Lok.

Verheerende Schäden

Die Schäden sind verheerend. „Nach ersten groben Schätzungen und ohne das genaue Wissen, was eine Neubeschaffung der oftmals nicht mehr produzierten Kabel kostet, gehen wir von einem Schaden von mindestens 8500 Euro aus“, rechnet der Kohlebahner vor. Nach Meinung des Experten müssen bei dem Bruch auch Leute mit Fachkenntnis am Werk gewesen sein. „Sie haben sämtliche Verbindungskabel zwischen dem Stromaggregat und der Lok mit einer Spezialsäge gekappt. So eine Säge haben wir selber gar nicht in unserem Bestand. Zudem sind weitere zwölf Meter Kupferkabel aus einem offenen Personenwagen weg, wie auch die fachgerecht entfernten Anschlusskabel aus zwei Reservemotoren“, zählt Döhler auf. Gleich am Montag erstattete der Verein Anzeige bei der Polizei. Ob die einen schnellen Fahndungserfolg haben wird, steht derzeit freilich in den Sternen.
„Auf jeden Fall ist die E-Lok, die ja der Star unter unseren Loks war, vorerst nicht mehr fahrbereit. Wir wissen auch nicht, ob und wann wir Ersatz für die entwendeten Kabel gefunden haben.“

Interimslösung für gesperrten Abschnitt gefunden

Dabei sollte die 75 Tonnen wiegende EL-3 erstmals am Himmelfahrtstag in dieser Saison rollen. Und zwar auch über den derzeit wegen der zu verfüllenden Hohlräume gesperrten Streckenabschnitt. Döhler und seine Kollegen waren mittlerweile nicht untätig und haben eine Interimslösung gefunden. „Wir wollen die betroffenen Flächen mit einer Unterbrückung mit Stahlträgern versehen, über die die Züge dann vorsichtige im Schritttempo rollen können“, erklärt Döhler. Die Finanzierung übernimmt der Verein in Vorkasse.

Zug zu Himmelfahrt soll auf jeden Fall rollen

Die Fahrt zu Himmelfahrt werde auf jeden Fall stattfinden, aber ob dafür die E-Lok vorgespannt werden kann, ist derzeit noch völlig unklar. „Weil beispielsweise mit den Kabeln auch so genannte Kragenstecker verschwunden sind, deren Produktion nur in der DDR erfolgte“, so der Experte.

Nicht der erst Zwischenfall

Es war keineswegs der einzige Zwischenfall bei der Bahn. Erst vor 14 Tagen wurden durch Unbekannte die Kabel für die gesamte Bahnsteigbeleuchtung gestohlen und müssen nun ersetzt werden. Seit 2013 gibt es leider regelmäßig derlei Angriffe, bei denen gestohlen oder blindwütig zerstört wird. Beispielsweise im Juni 2016 war eine Reservelok Angriffsziel von Dieben, die Fahrschalteteile und Kupferkabel stahlen. Der Schaden damals betrug allein um die 20 000 Euro.

Autor: Mario Jahn (LVZ)

Datum: 07.05.2019





Kohlebahn im MDR

Der MDR berichtet über die derzeitige Situation im Verein Kohlebahnen e.V. Meuselwitz

> hier geht es zum Video
Datum: 02.05.2019


Arbeitseinsatz der Kohlebahner zum Tag der sauberen Landschaft

14.04.2019

Kräftig mit angepackt haben heute zahlreiche Mitglieder unseres Vereins. Innerhalb des Stadtgebietes von Meuselwitz haben wir insgesamt 16 Müllsäcke mit allerlei Unrat gesammelt, welcher von gleichgültigen Mitmenschen achtlos weggeworfen wurde.
Außerdem haben wir verschiedenste Arbeiten an unserer Infrastruktur erledigt. So wurde an zahlreichen Bahnübergängen Vegetations- und Reinigungsarbeiten durchgeführt.
❌Und die Kohlebahn fährt ‼️❌
An regulären Fahrtagen laut Fahrplan startet unser Zug ab Wintersdorf nach Regis-Breitingen und zurück. Zwischen Meuselwitz und Wintersdorf haben wir weiterhin einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Bus startet in Meuselwitz am Bahnhofsvorplatz.

Wir freuen uns auf Sie. Glück Auf 👍

Datum: 15.04.2019






Schon vor dem offiziellen Saisonstart am 07.04.2019 um 14.30 Uhr, befuhr am 31.03.2019 unsere historische EL-3 mit einem Sonderzug die Kohlebahnstrecke. Im Zug Eisenbahnfreunde aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, welchen wir die Mitteldeutsche Bergbau- und Industriegeschichte präsentieren durften.
Eine Fachkompetente Führung durch Modellbahnausstellung und Lokschuppen, inklusive Mittagessen, fand bei allen Besuchern große Begeisterung.
Glück auf aus Meuselwitz



Datum: 01.04.2019


Kombi-Ticket-Bergbautradition

**Auch 2019 erhältlich**

Das Ticket kostet 20 Euro und beinhaltet neben dem Eintritt in die Brikettfabrik Herrmannschacht Zeitz auch eine Fahrt mit der historischen Kohlebahn Meuselwitz sowie die Teilnahme an einer Führung im Bergbau-Technik-Park Großpösna. Mit einer Ersparnis von 9 Euro gegenüber dem Einzelverkauf stellt es für Besucher einen Anreiz dar, museale und historische Orte der Industriekultur zu erleben.

Erhältlich ist das Ticket bei allen drei Partnern sowie in der Tourist-Information Leipziger Neuseenland (Markkleeberg, Rathausstraße 22).

Der Prospekt wurde von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH herausgegeben und mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes mitfinanziert.

Der Bergbau-Technik-Park präsentiert in einem spannenden Bogen den kompletten Zyklus eines Braunkohlentagebaus. Ein spezieller Bereich im Park erinnert an den Heimatverlust und das Verschwinden ganzer Dörfer. Das Highlight des 5,4 Hektar großen Parks sind zwei Großgeräte des ehemaligen Tagebaus Espenhain: der Schaufelradbagger und das Bandabwurfgerät.

Die Brikettfabrik Herrmannschacht zeigt und erklärt das Wesen der komplexen Braunkohlegeschichte in Mitteldeutschland. Nicht nur der Prozess, sondern auch Pflanzenarten, die vor vielen Jahrtausenden zur Inkohlung beigetragen haben, werden präsentiert. Der einzigartige Maschinenbestand von 1889 untermalt die Zeit der Brikettproduktion in der Fabrik. In dem dazugehörigen Ofenmuseum gibt es eine Sammlung historischer Öfen, welche einen hautnahen Einblick in das Leben mit der Kohle ermöglicht.

Eine Tour durch das nördliche Altenburger Land und einen Teil des Leipziger Neuseenlandes bietet die Historische Kohlebahn. Die mit Dieselantrieb ausgestattete Museumsbahn fährt durch Schnaudertal vorbei an Wintersdorf und weiter durch den Kammerforst nach Haselbach und Regis-Breitingen. Auf dem Betriebsbahnhof gibt es unter anderem ein technisches Museum über die mehr als 100-jährige Geschichte des Braunkohlenbergbaus in der Region.

Die Jahrhunderte währende Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle beeinflusste die Industrie stark. Mit dem Aufschluss der Tagebaue im 20. Jahrhundert begann eine rasante industrielle Entwicklung in Mitteldeutschland. Anfang der 1990er Jahre kam im Zuge der Wiedervereinigung und der sich damit verändernden Energiepolitik jedoch das kollapsartige Ende dieser Ära. In kurzer Zeit verschwanden nahezu die gesamte Infrastruktur und ihre industriellen Sachzeugen.

Sowohl das Kombi-Ticket als auch der Prospekt regen dazu an, sich auf Spuren der Braunkohle in Mitteldeutschland zu begeben. Für weitere Informationen zum Kombiticket bitte unten auf das Bild klicken.




Datum: 31.03.2019


Sturmtief deckt Kohlebahn-Dach in Meuselwitz ab

Artikel Leipziger Volkszeitung 12.03.2019

Auf 20 000 bis 25 000 Euro schätzt Kohlebahnchef Karsten Waldenburger den Schaden, den Sturmtief Eberhard am Dach des Lokschuppens in Meuselwitz angerichtet hat. Auch entlang der Strecke stürzten durch die orkanartigen Böen zahlreiche Bäume um und mussten beseitigt werden.
Meuselwitz
Orkantief „Eberhard“ hat am Sonntag auch bei der Kohlebahn für erhebliche Schäden gesorgt. So wurden Teile des Daches am Lokschuppen regelrecht abgedeckt. Am Dienstag begutachtete Vereinschef Karsten Waldenburger die Schäden genauer. „Offensichtlich hat sich der Windsog vor allem im zweiten Schiff des Daches regelrecht festgebissen und von dort neben ganzen Bahnen an Dachpappe sogar Holzbretter weggerissen“, schildert Waldenburger.

Er schätzt, dass ein Schaden zwischen 20 000 und 25 000 Euro entstanden sei. „Das ist aber nur eine erste grobe Schätzung“, so Waldenburger, der jetzt die Versicherung über den entstandenen Schaden informieren wird. Das am Sonnabend geplante Konzert mit dem Weißenfelser Gitarrist und Sänger Carly Peran könne trotzdem stattfinden. „Unser Glück im Unglück war, dass nur der Dachbereich betroffen war, unter dem sich unsere Technikräume befinden, aber keinerlei Publikumsverkehr ist.“
Auch auf der Strecke der Kohlebahn gab und gibt es eine Menge aufzuräumen. „Dort hat der Sturm ebenfalls zahlreiche Bäume umgelegt. Unsere Mitarbeiter waren schon Montag draußen, um umgestürzte Bäume wegzuräumen, und sind es auch am Dienstag wieder. Ich denke aber, dass wir bis zum Wochenende mit der kompletten Beräumung durch sind und wieder durchgängig gefahren werden kann. Der geplante offizielle Saisonstart am 7. April ist auf jeden Fall nicht in Gefahr“, versichert der Vereinschef.
Von Jörg Wolf

Spendenaufruf
Möchten Sie unseren Verein mit Geld- oder Sachspenden unterstützen? Jede noch so kleine Spende bringt uns unserem Ziel ein Stück näher. Wenn Sie also spenden möchten, steht Ihnen dafür das Konto des Vereins Kohlebahnen e.V. zur Verfügung.

Die Kontodaten lauten:
Verein Kohlebahnen e.V.
VR-Bank Altenburger Land - IBAN: DE88 8306 5408 0003 6481 84 - BIC: GENODEF1SLR
Gern stellen wir Ihnen ab einem Betrag von 50,00 Euro eine Spendenquittung aus.

Herzlichen Dank

Datum: 13.03.2019